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28.11.2016

Gehet hin, in Frieden

Man muss nicht an Gott oder Allah glauben um Jesus als Prophet der Menschlichkeit, und somit als Sohn Gottes, zu begreifen. Ein guter Christ zeichnet sich nicht durch die blinde Loyalität gegenüber den Institutionen aus, sondern durch sein Handeln im Alltag gegenüber seinem Nächsten. So vermag selbst ein Atheist der bessere Christ zu sein, als die selbsternannten Hohepriester der Freisinger SPD.
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung zeigt Mut, in dem sie unter Initiative des Diözesansekretär Rainer Forster gerade die gesellschaftlich schwierigen und kontroversen Themen diskutiert. Dabei sucht er aktiv den Dialog mit gesellschaftlich-medial Verstoßenen, anstelle sich in der bequemen Bestätigung der hohen Gesellschaft zu frönen, wie einst Jesus es tat (Lukas 7:36-50). Mit der jüngsten Veranstaltung "Trump, das US-Imperium und die Nato" zeugt die KAB  daher von einem starken Willen und christlicher Wahrhaftigkeit. Diese Veranstaltung attackiert die Freisinger SPD unter Initiative des Bundestagskandidaten Andreas Mehltreter mit Verleumdungen und einer gesellschaftlichen Ausgrenzung, wie es einst die Pharisäer zu tun pflegten. [1] [2] [3]

Für einen friedliebenden Menschen ist es erschütternd und frustrierend zu beobachten, wie sich die Geschichte wiederholt. Dem eigenen Weltbild missliebige Menschen, wie Daniele Ganser, Rainer Rothfuß, oder Ken Jebsen, werden mit dem Label "Verschwörungstheoretiker" versehen, womit sie zum gesellschaftlichen Abschuss freigegeben werden, ohne dass dies einer inhaltlichen Auseinandersetzung bedarf, wie es in dem Rechtsystem unserer westlichen Wertegemeinschaft(?) vorgesehen ist. Das erinnert doch sehr an die Hexenverbrennung: Eine Hexe. Verbrennt sie! Bzw. neu: Ein Verschwörungstheoretiker. Grenzt ihn aus!

Ich kann nur empfehlen sich inhaltlich mit den von den Erdlingen und der Freisinger SPD gebrandmarkten "Hexen" zu beschäftigen: Der "Verschwörungstheoretiker"-Hexer Dr. Daniele Ganser ist gerade mit seinem Buch "Illegale Kriege" auf Vorlesungsreise, in der er seine zentrale Botschaft "Das Leben ist heilig" verbreitet, und über völkerrechtswidrige Angriffskriege unserer Wertegemeinschaft aufklärt. Der "rechte"-Hexer Dr. Rainer Rothfuß hat im Sinne des Friedens die "Friedensfahrt nach Moskau" initiiert um als "Russlandfreund" und "Putinversteher" den Dialog zu suchen, anstatt die Konfrontation. Der als "Antisemit"-Hexer verleumdete Ken Jebsen, der als Aktivist gegen Rassismus jeder Art aktiv ist, beendet seine Interviews als freier Journalist folgerichtig immer mit dem Satz: "Meine Zielgruppe bleibt der Mensch".
Es muss sich also um eine umfassende Verschwörung handeln, wenn Menschen mit diesen Botschaften und Aktivitäten des Friedens laut Erdlingen und der Freisinger SPD einer "neurechten Querfront" angehörten. Aber das wär ja selbst eine "Verschwörungstheorie".
Als friedliebender Atheist ist es mir aber nach dem Vorbild von Jesus [Matthaeus 21:32] dennoch ein Anliegen des Herzens gerade die Aggressoren offen zum Dialog aufzurufen: Gehet hin, in Frieden!

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